Ein Blick in die Glaskugel

Heute bin ich auf einen Beitrag von Sascha Mamczak gestoßen, in dem er erklärt, warum die Zukunft nicht nur feststeht, sondern auch „ganz wunderbar“ wird. Adam Roberts, britischer SciFi-Autor, sinniert ebenfalls auf diezukunft.de über die „alliterierende Pracht“ des Englischen, das aus der eher dröge klingenden „Fiktion der vier Grundkräfte“ [1] eine „Fiction of the Four Fundamental Forces“ macht.

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Geschichten darüber, wie sich (Natur-)Wissenschaftler die Zukunft vorstellen, findet man in dem Wissenschaftsjournal Nature unter der Rubrik Nature Futures. Im deutschen Sprachraum gibt es die c’t Stories des gleichnamigen Magazins für Computertechnik. Im Gegensatz zu den Nature Futures, bei denen es zum Beispiel auch um Genetik oder Geothermie gehen kann, dreht sich in den c’t Geschichten alles um IT.

Mehr über die Zukunft von Bewerbungsgesprächen, zumindest in Unternehmen, die bei den Vorstellungsgesprächen die Software Psyware verwenden, berichtet Katrin Hummel in dem Artikel Deine Sprache verrät dich. Die Software analysiert Sprachmerkmale wie zum Beispiel Satzlänge und Wortwahl und vergleicht sie mit den Persönlichkeitsmerkmalen anderer Menschen in der Datenbank, die ähnlich sprechen. Das Magazin WIRED sagt dazu:

Leider lernen sie [die Algorithmen] genau das, was wir in sie hineinstecken, unsere impliziten Annahmen, Vorurteile und Modelle der Welt. Und wir sind nur allzu oft keine guten Lehrer.

Und wie sieht es mit der Zukunft der Sprache im Allgemeinen und der deutschen Sprache im Besonderen aus? Mit letzterer laut Matthias Heine von DIE WELT gar nicht so schlecht. Danach hat sich der deutsche Wortschatz mehr als vervierfacht. Dass es sich dabei nicht nur um Anglizismen, sondern auch um kreative (multilinguale) Wortschöpfungen wie Hybridfelge, Jobhotspot oder Brüllhupe handelt, kann man auf der Wortwarte nachlesen.

Das Zukunftsinstitut ist jedenfalls überzeugt, dass es „weniger Sprachen, mehr Komplexität“ geben wird und „bald Maschinen mit und für uns sprechen werden“. Die Zeitschrift Forbes hingegen prophezeit, die Sprache der Zukunft wird – Französisch. Also schnell die alten Schulbücher auspacken, sofern vorhanden, oder einen Volkshochschulkurs belegen.

[1] Gemeint sind damit Grundkräfte der Physik, also die Schwerkraft, der Elektromagnetismus, die starke  und die  schwache Wechselwirkung

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