Es ist alles noch viel schlimmer

So oder so ähnlich könnte man den Beitrag von Dominik Graf in der FAZ vom Sonntag überschreiben. Ausgangspunkt für Grafs Überlegungen zur aktuellen Situation von Drehbuchautoren ist die SMS einer Kollegin, die ihm vor einigen Jahren bereits schrieb:

keiner liebt einen mehr für das was man schreibt

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Die Lage für Drehbuchautoren hat sich seitdem, so Graf, noch verschlechtert. Autoren werden über eine Ablehnung gar nicht erst informiert, Ideen werden zu Tode geredet, die gesamte Kommunikation in der Branche sei „aufgrund der Abhängigkeiten erheblich verdruckster als früher“.

Graf, dessen Artikel im neuen Scenario 10. Film- und Drehbuch-Almanach erscheint (Inhaltsverzeichnis hier), geht sogar soweit, die Fremdenlegion zu zitieren, um etwas Mut zu schöpfen:

„This too will pass“ – lautet die Inschrift einer Kaserne der Fremdenlegion in Nordafrika.

Bis es soweit sei, empfiehlt er den Autoren und Regisseuren, eng zusammenzurücken und sich gegenseitig den Rücken zu stärken (und frei zu halten).

Eine „praktische Anleitung“, wie man keine gute Serie macht, gab vor einigen Monaten Stefan Stuckmann.

Umso schöner, wenn es dann mal richtig gut gelingt. Wie zum Beispiel bei dem Kinofilm „Das Finstere Tal“ (Besprechung des Kulturblogs) oder der Miniserie Deutschland 83 (Infos hier).

 

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