Kiemen wachsen lassen statt über Wasser gehen

Während der Sommerpause habe ich Jessica Abels neues Buch  „Growing Gills: How to Find Creative Focus When Drowning in Your Daily Live“ gelesen. Das Buch richtet sich an all diejenigen, die – häufig neben Familie und Job – so viele kreative Projekte gleichzeitig jonglieren, dass sie darin zu ertrinken drohen. Abel spricht dabei von der … Mehr Kiemen wachsen lassen statt über Wasser gehen

Mehr als zweideutig

Schon seit geraumer Zeit befindet sich auf meinem Stapel ungelesener Bücher „7 Types of Ambiguity“ (7 Arten von Mehrdeutigkeit) von William Empson. Das Buch, das 1930 zum ersten Mal erschien, ist ein Klassiker der englischen Spielart der Literaturkritik (literary criticism). Empson stellt in dem 256 Seiten zählenden Band sämtliche Spielarten von Zwei-, Mehr- und Vieldeutigkeit … Mehr Mehr als zweideutig

Synektik – Einmal gegen den Strich gebürstet und zurück

Letzte Woche bin ich durch Zufall auf die Blackout-Gedichte von Hannah Schraven alias @newsschredder gestoßen. Ich fand einen meiner Tweets in einem ihrer Gedichte wieder.  Aus anscheinend unzusammenhängenden Tweets destilliert sie etwas Neues, indem sie die Kurznachrichten bis auf ein, zwei Worte, manchmal auch nur Buchstaben, ausschwärzt. Bekanntes verfremden und sich das Fremde vertraut machen, … Mehr Synektik – Einmal gegen den Strich gebürstet und zurück

Schöne Augen machen – oder auch nicht

Auf Writer’s Digest, einer Ratgeber-Seite für Autoren, erschien letzte Woche ein Beitrag über die „Seltsame Verwendung von Augen in Prosatexten“. Einigkeit bestand in der Schreibgruppe der Verfasserin darüber, dass „mit den Augen rollen“ bestenfalls ein Augenrollen verdient, was Aussagekraft und Originalität dieses Ausdrucks betrifft. Oder wie sie es formuliert The eyes may be the windows … Mehr Schöne Augen machen – oder auch nicht

A story is a story is a story

So könnte man frei nach Gertrude Stein manche Diskussion über Plottypen zusammenfassen oder auch: Was ist eine Geschichte? – Na, eine Geschichte eben. Vielleicht noch mit dem Zusatz: Mit Anfang, Mitte und Ende. Für ähnlich nichtssagend hält Lincoln Michel, Autor eines Beitrags auf Electric Literature, die Diskussion um Anzahl und Form verschiedener Plottypen. Entsprechend überschreibt … Mehr A story is a story is a story