Synektik – Einmal gegen den Strich gebürstet und zurück

Letzte Woche bin ich durch Zufall auf die Blackout-Gedichte von Hannah Schraven alias @newsschredder gestoßen. Ich fand einen meiner Tweets in einem ihrer Gedichte wieder.  Aus anscheinend unzusammenhängenden Tweets destilliert sie etwas Neues, indem sie die Kurznachrichten bis auf ein, zwei Worte, manchmal auch nur Buchstaben, ausschwärzt. Bekanntes verfremden und sich das Fremde vertraut machen, … Mehr Synektik – Einmal gegen den Strich gebürstet und zurück

90 phantastische Jahre

Am 14. Mai dieses Jahres wurde Herbert W. Franke neunzig Jahre. Franke, 1927 in Wien geboren, studierte Physik, Mathematik und Chemie sowie Philosophie und Psychologie im Nebenfach und ist ein Grande der Science-Fiction. Wie die Phantastische Bibliothek im Begleittext zu Frankes neuestem Erzählband schreibt Herbert W. Franke, der wichtigste deutsche Science-Fiction-Autor, ist ein Meister der … Mehr 90 phantastische Jahre

Der Lack blättert ab

Heute muss ich mir den Frust von der Seele schreiben. Seit Wochen plage ich mich mit einem Klassiker von J. G. Ballard herum. Der Roman High-Rise (dt. Hochhaus, Band 288 der Suhrkamp Phantastischen Bibliothek) hat gerade mal 206 Seiten, man kann das also locker an einem Wochenende lesen. Trotzdem kaue ich schon seit Wochen darauf … Mehr Der Lack blättert ab

Sprache: Spiele ohne Grenzen

Die Wortspielerin stellte vor Kurzem die digitale Version des „Wörterbuchs für sprachliche Zweifelsfälle“ vor. Leider ist die Aktion dazu vorüber, sodass man den 1€-Download nur noch bekommt, wenn man sich das Buch dazu für 24,99 € kauft.  Ich habe mir die e-Book-Variante des Wörterbuchs aus der Stadtbibliothek geholt. Das sieht leider längst nicht so schick … Mehr Sprache: Spiele ohne Grenzen

Schöne Augen machen – oder auch nicht

Auf Writer’s Digest, einer Ratgeber-Seite für Autoren, erschien letzte Woche ein Beitrag über die „Seltsame Verwendung von Augen in Prosatexten“. Einigkeit bestand in der Schreibgruppe der Verfasserin darüber, dass „mit den Augen rollen“ bestenfalls ein Augenrollen verdient, was Aussagekraft und Originalität dieses Ausdrucks betrifft. Oder wie sie es formuliert The eyes may be the windows … Mehr Schöne Augen machen – oder auch nicht